Geschichte der Migration

Deutsche Migrationsgeschichte

Die Geschichte Deutschlands ist nicht erst seit Bestehen der Bundesrepublik durch Zu- und Abwanderungen als Massenbewegungen geprägt. Deutsche gingen über die Jahrhunderte als Arbeits-, Siedlungs-, Heirats-, Wohlstand- und Kulturwanderer in großer Zahl ins Ausland, ebenso wie Ausländerinnen und Ausländer nach Deutschland kamen. Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung.

Auswanderungsland Deutschland
Einst verließen Millionen Deutsche als politisch Verfolgte und auf der Flucht vor Not und Elend das Land. Versiegt ist der Strom der Auswanderer bis heute nicht. Artikel auf Telepolis.

Museen und Dokumentationszentren

Deutsches Auswandererhaus
Ein Besuch im Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven ist eine eindrucksvolle Erfahrung, sich die Situation von Flüchtlingen und die eigene Geschichte zu vergegenwärtigen. Bericht in der FR

DOMiD Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.
DOMiD in Köln widmet sich in seiner Arbeit den historischen Fragen der Migration in Deutschland und ihren Folgen. Dies geschieht durch die Sammlung von Dokumenten und Materialien zur Geschichte der Migration, durch Ausstellungen, Forschungsprojekte zu Fragen von Migration in Deutschland sowie durch Seminare, Tagungen und Vorträge.

Lebenswege – Das Online-Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz
Die Ausstellung „Lebenswege“ vermittelt in Texten, Bildern und Interviewsequenzen die Geschichte der Arbeitsmigration in Deutschland und in Rheinland-Pfalz. Sie konzentriert sich auf die Zeit vom ersten Anwerbeabkommen mit Italien 1955 bis zum Anwerbestopp 1973. Besondere Zielgruppen des Migrationsmuseums sind Menschen mit Migrationshintergrund und Schülerinnen und Schüler.

Museum der Deutschen Migrationsgeschichte
Eine Initiative des Bayerischen Instituts für Migration e.V. „Wir sind Migranten der 2. Generation, leben und wohnen  in München. Wir bauen auf das geschichtliche Erbe unserer Eltern. In Deutschland geboren, haben wir unsere Sozialisierung hier durchlebt, die Sprache und die Kultur angenommen. Als Teil der Gesellschaft wollen wir unser Hintergrundwissen zur Verfügung stellen, um die Zukunft gemeinsam zu meistern. Als Erben fühlen wir uns dazu verpflichtet, dieses entsprechend zu dokumentieren und für zukünftige Generationen aufzubewahren – dies soll für die Allgemeinheit zugänglich sein.“

Wege der Migration LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Seit mehr als 150 Jahren ist das Ruhrgebiet ein Einwanderungsland. Millionen von Menschen sind mit der Industrialisierung ins Revier gekommen – viele mit der Hoffnung auf gutes Geld für harte Arbeit, manche aber aus Zwang oder auf der Flucht. Heute leben Menschen aus 170 Nationen im Ruhrgebiet. Mit einem dauerhaften Rundweg wird diese Geschichte auf dem Gelände der Zeche Hannover sichtbar.

Das Internetportal migration-ausstellen.de
Das Portal gibt einen Überblick über aktuelle, geplante und bereits gelaufene Ausstellungen, informiert über Konzeption und Realisierung und nennt Ansprechpartner für den Erfahrungsaustausch. Es verweist auf die Selbstdarstellungen der größeren Museen und archiviert auch kleinere Projekte.